Aktuelle Ereignisse und Veranstaltungen rund um Alt-Wittenau 38 in Berlin
 
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Rund um Alt-Wittenau 38
Bildergalerie zum Teil historische Häuser, Straßen und Plätze
 
Wittenau mit einer Fläche von 8,0 Quadratkilometern, gehört zu den Ortsteilen, die durch recht unterschiedliche Funktionen wie Wohnen, Industrie, Dienstleistung und Verwaltung gekennzeichnet sind.
Einerseits alte Bauernhäuser, andererseits Industrieansiedlungen. Wittenau ist ein Ortsteil der Gegensätze. Und die ziehen sich bekanntlich an. Vielleicht ja auch deshalb finden im Reinickendorfer Rathaus die meisten Trauungen in Berlin statt. Was beweist, dass Gegensätze und Harmonie eine gute Verbindung sind. Mehr noch: Hier sind Wohnen, Industrie, Dienstleistungen und Verwaltung in einzigartiger Weise miteinander vereint.
Rathaus Reinickendorf in Wittenau
Rathaus Reinickendorf, Eichborndamm 215, 13437 Berlin, Telefonzentrale 90 294-0
 
Dorfkirche Wittenau
Inmitten alter Bäume erhebt sich auf dem Dorfanger Wittenau die Kirche aus dem 15. Jahrhundert, Reinickendorfs ältestes Denkmal. Der rechteckige Saalbau entstand in der für die damalige Zeit typischen Technik mit großen, unregelmäßigen Feldsteinen und großformatigen Backsteinen.
Von einem um 1500 aufgestellten Flügelaltar sind noch drei Schnitzfiguren gut erhalten. Die Heilige Anna, Maria mit dem Jesuskind und der Heilige Nikolaus sind Höhepunkte der vorprotestantischen mittelalterlichen Holzschnitzerkunst in Berlins Dorfkirchen. Im Dachturm hängen zwei kunstvoll gearbeitete Bronzeglocken aus den Jahren 1484 und 1583, Zeugnis des protestantischen Selbstbewußtseins dieser Gemeinde, die damals noch Daldorf hieß. Um die Kirche herum finden sich noch heute historische Grabstellen.
Die Kirche auf dem Dorfanger ist seit ihrer Errichtung um 1480 im Aussehen fast unverändert geblieben.
Kirchbauverein:
Der Verein wurde 1994 von Gemeindegliedern gegründet und unterstützt die Gemeinde mit Zuschüssen zu Instandhaltungen und Renovierungen der Gebäude. Er organisiert eine Reihe von Veranstaltungen wie z.B. den Jazz-Frühschoppen, einen Trödelmarkt und eine Tagesfahrt. Der Erlös kommt jeweils dem Verein zu Gute und damit auch der Gemeinde. Der Kirchbauverein ist als gemeinnützig anerkannt, daher sind Beiträge und Spenden steuerlich absetzbar.
Spendenkonto: 61 00 333 00 bei der
Commerzbank AG Berlin, BLZ 100 400 00
www.ev-kirche-alt-wittenau.de/
 
Gemeindehaus der Kirchengemeinde Alt-Wittenau
Das Gemeindebüro Alt-Wittenau 29 ist geöffnet:
Mo, Di, Fr 09.00 - 11.30 Uhr, Mi 15.00 - 17.30 Uhr, Do keine Sprechstunde
Tel. 030 / 437 212 62, Fax 030 / 437 212 66, E-Mail: dorfkirche.alt-wittenau@t-online.de
 
Alt Wittenau 66:
Vor dem Dreißigjährigen Krieg stand hier ein Kossätenhof, der während des Krieges zerstört wurde. Danach wurde das Gelände des Hofes als Gartenland des Dorfkruges genutzt, bis die Forsträtin Thilo, die den Krug gekauft hatte, im Jahre 1753 hier ein herrschaftliches Wohnhaus errichten ließ. Am 24. September 1796 brannte das Wohnhaus ab, jedoch sollen die alten Grundmauern noch in dem heute vorhandenen Haus erhalten sein, das zu Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut wurde und damit das zweitälteste erhaltene Bauwerk Wittenaus nach der Dorfkirche ist.
Im Jahre 1820 trennte der damalige Eigentümer den Krug von den Ländereien, dem sogenannten Kruggut. Das Wohnhaus Alt Wittenau 66 ging zusammen mit den Ländereien, die sich süd-östlich des Dorfes und an der heutigen Seidelstraße erstreckten, später an den Amtmann Seidel über, der auch Stadtverordneter von Berlin und Besitzer des Berliner Börsenfuhrwesens war. Er veräußerte im Jahre 1896 282 Morgen für 35000 Thaler an die Stadt Berlin zum Bau der Städtischen Irrenanstalt (heute Karl-Bonhoeffer-Nervenklinik) und behielt nur die restlichen 100 Morgen an der Tegeler Chaussee, deren Dalldorfer Teilstück nach ihm "Seidelstraße" benannt wurde.
Als die Stadt Berlin auf dem an die Reinickendorfer Grenze stoßenden Teil der Ländereien in den Jahren 1877 bis 1880 die Irrenanstalt errichtete, wurde das Wohnhaus mit dem Hof auf dem Grundstück Alt Wittenau 66 zum Gutshof der Anstalt bestimmt, von dem aus der anstaltseigene Acker zwischen den heutigen Straßen Eichborndamm/Hermann-Piper-Straße und Rathauspromenade bewirtschaftet wurde. Solange der Gutshofbetrieb bestand, wurden die auf dem Gutshof und dem dazu gehörenden Acker von leichter erkrankten Insassen der Irrenanstalt erledigt, die aus Gründen der Beschäftigungstherapie zu Handarbeiten eingesetzt wurden. Auf diese Weise konnte ein Teil der für die Ernährung der Anstaltsinsassen benötigten Nahrungsmittel wie Gemüse und Milchprodukte erzeugt werden. In jenen Jahren ließ die Berliner Stadtbauinspektion hinter und neben dem Wohnhaus neue Stall- und Scheunengebäude errichten, die noch heute teilweise erhalten sind. Noch im Jahre 1936 wurden auf dem Gutshof 30 Kühe, 140 Schweine und 4 Pferde gehalten.
Um 1940 war der Gutshof vom Abriß bedroht, weil der von Speer geplante "Vierte Ring" im Zuge des Eichborndamms über das Hofgelände verlaufen sollte. Der Krieg verhinderte die Ausführung. Bis 1956 wurde der Gutsbetrieb aufrechterhalten.
In dem Wohnhaus des Gutshofes wurde im Sommer 1959 die Reinickendorfer Heimatschau eingerichtet, die vorher in dem Schulgebäude am Eichborndamm untergebracht war und 1980 nach Hermsdorf umzog. Aus der Zeit der Heimatschau stammen noch die beiden im Jahre 1961 rechts und links neben der Haustreppe aufgestellten Mühlsteine der von 1875 bis 1928 bestehenden Heiligenseer Knochenmühle. Ebenso ist damals neben dem Hause an der Straße der sechseckige Wegweiserstein mit den Inschriften "Tegel 1 Meile" und "Oranienburg ... Meilen" aufgestellt worden, der 1983 restauriert wurde und eine Erläuterungstafel erhielt.
Auszugsweise aus: "650 Jahre Wittenau" - Festschrift, Autor: Klaus Schlickeiser
Historischer Gasthof Dalldorf, Alt-Wittenau 66, seit 2009 von Schupke bewirtschaftet
 
Alt-Wittenau 34
 
Zur Dorfquelle, Alt-Wittenau 36
Homepage: http://www.webhotte.de/dorfquelle/
E-Mail: Held-Rudolf@t-online.de
 
Alt-Wittenau 37
 
Alt-Wittenau 38
Hier wohne ich, mein Name ist Ilka.
Schau die meine Hompage an: www.hauptstadt-welpenschule.de
 
Textmaterial Quellenangaben:
Bezirksamt Reinickendorf von Berlin, bearbeitet von webhotte.de
www.reinickendorf.de
 
z.Z. noch in Entwicklung
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